
Liebe Netzwerkmitglieder, Kolleg*innen und Interessierte,
am Freitag, den 30. Oktober 2026, veranstalten wir unseren fünften gemeinsamen thadine-Fachtag „Antidiskriminierungsarbeit ist Demokratiearbeit“ im Stadtteilzentrum LISA (Werner-Seelenbinder-Straße 28a, 07747 Jena).
Die von uns genutzten Räumlichkeiten sind barrierearm zugänglich. Wir bieten zudem einen Ruhe- und Rückzugsraum an und verzichten auf jegliche Art von Showbeleuchtung/Lichtshow.
Die Veranstaltung wird von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr stattfinden. Die Anmeldung startet ab 09:30 Uhr.
Für die bessere Planung bitten wir um eine Anmeldung bis zum 21.10.2026!
Das Programm
| 09:30 Uhr | Ankommen und Anmeldung |
| 10:00 Uhr | Veranstaltungseröffnung |
| 10:15 Uhr | Grußworte von Nadja Sthamer, Landesgleichstellungsbeauftragte Thüringen und Katharina Schenk, Thüringer Ministerin für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie (digital) |
| 10:30 Uhr | Fachvortrag Zur Notwendigkeit einer diversitätsorientierten Perspektive im Engagement für Demokratie und Vielfalt – Befunde aus zwei Jahren partizipativer Forschung von Dr. Johanna Treidl und Friederike Hobein vom Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) Jena |
| 11:15 Uhr | Vorstellung der Workshops |
| 11:30 Uhr | Kaffeepause |
| 11:45 Uhr | Workshop-Phase Workshop 1 – Mosaik der Resilienzen – Diaspora Gespräche über Mental Health, Visionen und Widerstand (Lesung und Gespräch) mit Co-Herausgeberin Kiana Ghaffarizad Workshop 2 – Dialog-Botschafter:innen Workshop: Umgang mit diskriminierenden und demokratiefeindlichen Aussagen mit mo:lab e. V. aus Berlin Workshop 3 – Fremde Nachbarn: Wie mit Vorurteilen gegen Nachbar:innen umgehen? mit Dr. Frank Eckardt, Professor für Sozialwissenschaftliche Stadtforschung an der Bauhaus-Universität Weimar |
| 13:15 Uhr | Mittagspause veganes / vegetarisches warmes Essen vom Café Wagner Jena |
| 14:00 Uhr | Rückschau auf die Workshops |
| 14:15 Uhr | Podiumsdiskussion zu den Themen: 20 Jahre Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz und Landesantidiskriminierungsgesetz(e) |
| 15:15 Uhr | Abschluss und Ausklang |
Zum Fachvortrag
Zur Notwendigkeit einer diversitätsorientierten Perspektive im Engagement für Demokratie und Vielfalt – Befunde aus zwei Jahren partizipativer Forschung
Demokratisches Engagement prägt die lokale politische Kultur – gerade dort, wo demokratiefeindliche und rechtsextreme Positionen an Einfluss gewinnen. In Thüringen braucht es eine resiliente, diversitätssensible Zivilgesellschaft.
Der Vortrag stellt zentrale Ergebnisse des zweijährigen partizipativen Forschungsprojekts „Diversitätsorientierte Demokratiearbeit im ländlichen Raum Thüringens“ vor und geht auf Basis qualitativer und quantitativer Befunde zu Thüringer Engagementsstrukturen folgenden Fragen nach:
- Welche Rolle spielen Demokratie und Vielfalt im zivilgesellschaftlichen Engagement?
- Wie verstehen Akteur*innen der Demokratie-/Antidiskriminierungsarbeit ihr eigenes Engagement für Demokratie und Vielfalt?
- Welche Herausforderungen, Gelingensfaktoren und Handlungsperspektiven ergeben sich für eine diversitätsorientierte – und damit auch diskriminierungssensible – Demokratiearbeit?
von Dr. Johanna Treidl und Friederieke Hobein vom Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) Jena
Zu den Workshops
Workshop 1 – Mosaik der Resilienzen – Diaspora Gespräche über Mental Health, Visionen und Widerstand (Lesung und Gespräch)
Gibt es in einer utopischen Gesellschaft eigentlich auch noch psychische Krisen? In Mosaik der Resilienzen verbinden sich persönliche Geschichten von Menschen mit Antisemitismus- und Rassismuserfahrungen mit gesellschaftspolitischen Reflexionen über psychische Belastungen, Lebensbrüche und Traumata. Ein Nachdenken über Mental Health, Resilienz, und über Möglichkeiten von Selbstsorge jenseits neoliberaler Selbstoptimierung.
mit Co-Herausgeberin Kiana Ghaffarizad
Workshop 2 – Dialog-Botschafter:innen Workshop: Umgang mit diskriminierenden und demokratiefeindlichen Aussagen
Ob im Klassenzimmer, am Arbeitsplatz, in Kommunen oder im Freundeskreis – polarisierende und demokratiefeindliche Aussagen begegnen uns an vielen Orten. Der Workshop vermittelt dir konkrete Strategien, um auch in schwierigen Situationen respektvoll, souverän und auf Augenhöhe im Dialog zu bleiben – Mit klarer Haltung statt Eskalation.
mit mo:lab e.V. aus Berlin
Workshop 3 – Fremde Nachbarn: Wie mit Vorurteilen gegen Nachbar:innen umgehen?
Das nachbarschaftliche Zusammenleben ist eine Chance, um Vorurteile abzubauen. Doch wie kann das gehen? Was bedeutet es, Nachbar:in zu sein? Welche Erwartungen gehen damit einher? Nach einem kurzen Impuls wollen wir diesen drei Fragen anhand der eigenen Erfahrungen nachgehen.
mit Dr. Frank Eckardt, Professor für Sozialwissenschaftliche Stadtforschung an der Bauhaus-Universität Weimar.
Wir bedanken uns für die Unterstützung von:





